30. Juni 2020

Heute habe ich wieder ein sehr spannendes Thema für dich: Zahncremes, die mit vielen (bedenklichen) Inhaltsstoffen angereichert und dann als Gesundheitsprophylaxe verkauft werden. Magst du mehr darüber erfahren?

Gerade bei Zahncremes wird oft Sodium Lauryl Sulfate (Natrium-Lauryl-Sulfat, kurz „NLS“, Tensid bzw. Waschrohstoff) als billiger Schaumbildner eingesetzt. Dem Konsumenten wird suggeriert, und das ist nicht nur bei Zahncremes so, je mehr Schaum, desto mehr Reinigungskraft. Dieser Schaumbildner ist jedoch problematisch und wird übrigens im Buch „Kosmetikstoffe von A-Z“ mit unbedingt meiden angegeben. Was macht der?
NLS macht Zähne viel säureempfindlicher und damit anfälliger für Karies, das wurde bereits 1975 von Prof. W.J. Hamilton entdeckt. Unbestritten ist auch, dass die enthaltenden körperfremden Tenside bei höherer Konzentration die Zahnfleischrückbildung, also Parodontose, fördern.

In vielen Zahncremes sind auch antibakterielle und desinfizierende Wirkstoffe enthalten, die die gesunde Mundflora stören. CPC (Cetylpyridiniumchlorid) beispielsweise, gilt in der Gruppe der waschaktiven Substanzen als eines der stärksten Zellgifte und wird als extrem schleimhautreizend beschrieben.

Um den Wahnsinn noch auf die Spitze zu treiben, werden sehr bedenkliche Inhaltsstoffe eingesetzt, die den Zahnschmelz härten und somit vorbeugend gegen Karies wirken sollen. Hier handelt es sich um Fluoride und Fluorverbindungen. Doch: Fluoride sind Chromosomen-, Enzym- und Zellgifte die für viele gesundheitliche Störungen verantwortlich sind. Diese Speichergifte sammeln sich im Organismus an, da schützt uns der vom Gesetzgeber beschränkte Wert von 0,15% auch nicht mehr..!

Ich weiß, viele Zahnärzte und die Werbeindustrie werden nicht müde zu behaupten, wie sehr Fluor bzw. Fluoride die Mundhygiene und die Zahngesundheit verbessern. Doch was ist, wenn das ganz anders ist, als dargestellt wird? Hier finde ich es wichtig, ernsthaft darüber nachzudenken.
Die hochgelobten Fluoride bieten keinen Schutz, sondern stören das Mundmilieu nachhaltig und so nebenbei, verhindern Fluoride den notwendigen Jodeinbau in der Schilddrüse…
Ich möchte dich zum kritischen Hinterfragen motivieren und wenn du Lust hast, kannst du mal das Buch „Vorsicht Fluor: Das Kariesproblem, Fluoridtabletten, Fluoridlacke, Kochsalzfluoridierung, Trinkwasserfluoridierung“ von Dr.  Max Otto Bruker und Rudolf Ziegelbecker lesen.

Meiner Meinung nach stehen auch hier die Zahnärzte, die ihre PatientInnen nach bestem Wissen und Gewissen behandeln, unter der „Fuchtel“ der industriellen Produktvertreter. Klar, der Laie glaubt dem Zahn(-arzt), denn dieser hat ja studiert und muss es wissen. Der Zahn(-arzt) wiederum wird von Produktvertretern, die ihre neuesten Zahncremes etc. verkaufen wollen, „geimpft“. Dieser will doch das Beste für seine PatientInnen und nimmt diese Infos als Wahrheit. Ein Kreislauf, der nur dann durchbrochen werden kann, wenn JEDER wieder kritischer Dinge zu hinterfragen beginnt. Angefangen vom Arzt bist zum Konsumenten.

Eine profitbringende Wirkung haben auch zahlreiche „Weißmacher“ unter den Produkten. Diese schaffen es durch den starken Putzkörper maximal einen Abrieb der Oberfläche zu erzeugen, was wiederum zum Substanzverlust der Zähne führt.
Vielleicht doch die Zähne gleich bleichen lassen? Bleichen der Zähne greift den Zahnschmelz an, die Zahnoberfläche wird spröde und poröser und nimmt dann immer schneller Verfärbungen an..und so darfst du immer öfter diese Behandlung bezahlen, ein gutes Geschäft! Also frage ich dich: Willst du einem Schönheitsidol aus der Werbung entsprechen oder doch lieber lange gesunde Zähne haben?

Und noch was zum Birkenzucker (Xylit) in Zahncremes: Ich persönlich sehe den Boom mit dem Birkenzucker allgemein und in Zahncremes auch nicht gesundheitsfördernd, im Gegenteil.  Er soll angeblich Karies vorbeugen und wird sogar in Form von Lutschtabletten angeboten. Meiner Meinung nach ist das eine Symptombekämpfung und verhält sich für mich so, als würde ich eine nasse  Mauer immer wieder nur anmalen, doch von innen kommt nichts Gutes nach. D.h. die schlechten Ernährungsgewohnheiten, die zur Karies führen können, werden nicht beachtet. Aufgrund weiterer Nachteile von Xylit schaue ich für mich gleich auf eine gesunde Ernährung, die dann sowieso eine gesunde Mundflora schafft und Karies verhindert. 🙂

Ich finde es einfach soo wichtig, sich mit den Inhaltsstoffen in allen Pflegeprodukten zu beschäftigen. Nur, wenn wir Konsumenten uns trauen, Dinge kritisch zu hinterfragen (besonders auch in Apotheken und Reformhäusern, denn auch bei Naturkosmetik muss man aufpassen), wird es auf der industriellen Seite bzw. der Seite der Produkthersteller ein Umdenken geben müssen.

Quellen: Zusätzlich zu meinem großen Wissensschatz aus diversen Seminaren, habe ich all diese Infos aus den Büchern „Kosmetikinhaltsstoffe von A-Z“ von Heinz Knieriemen und dem Buch von Susanne Kehrbusch „Alles klar mit Haut und Haar“.

 

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