9. Juni 2020

„An der Qualität des Schlafes ist der augenblickliche Stand der Gesundheit ablesbar; der Schlaf ist ein Spiegel des Gesamtbefindens, nicht aber seine Ursache.“ – Dr. med. Max Otto Bruker

Gemeinsam mit einem gesunden Ernährungs- und Lebensstil kann ausreichender und erholsamer Schlaf auch einen wesentlichen Beitrag zu unserem Wohlbefinden und zur Stärkung unserer Abwehrkräfte leisten.

Schlafstörungen können Ursachen aus dem ernährungs-, dem lebens- oder dem umweltbedingten Bereich haben, wobei häufig auch eine Kombination verschiedener Faktoren vorliegt. Während sich Schlafstörungen aus dem lebensbedingten Bereich meist als Einschlafstörungen zeigen, äußern sich Schlafstörungen aus dem ernährungsbedingten Bereich meist in Form von Durchschlafstörungen oder einer Schlafverkürzung. (GGB Lahnstein)

Aktuell gibt es viele Faktoren, die vielen Menschen den Schlaf rauben: Die Tagesstruktur die mit den Corona-Maßnahmen völlig durcheinander ist, Kinder die nebenbei beschäftigt werden wollen mit Schulunterricht & Co, finanzielle Sorgen und die Ungewissheit was die Zukunft betrifft.

Durch die sehr stark angstbehaftete Berichterstattung wurde vielen Menschen dann auch die Freude oder Möglichkeit an Bewegung genommen. Aber gerade die BEWEGUNG ist es, was unseren Kopf frei macht, was uns abschalten lässt und unser Nervensystem beruhigt. Dabei tief ein- und auszuatmen ist so wohltuend und essentiell. Zusätzlich empfehle ich nicht durch den Wald zu „rennen“, sondern eine Art „Gehmeditation“ einzubauen und versuchen im Moment zu sein. Das ist Training und wird immer leichter. Wenn du das vor dem schlafen gehen machst, wirst du merken wie viel besser du schläfst! Probier’s mal aus!

Ich wünsche dir viele erholsame Nächte!

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